Schutzkonzeption und Beschwerdemanagement

„Wir leben als Kirchgemeinde vom Vertrauen und wollen zum Vertrauen einladen. Vertrauen braucht ein sicheres Fundament. Dazu gehören Menschen, die in ihrem Verhalten anderen gegenüber glaubwürdig und respektvoll sind, ihre Grenzen kennen und diese einhalten. Dazu gehören Räume, in denen sich Menschen sicher fühlen können. Wer unsere Gemeinde besucht, soll diese als vertrauenswürdig erleben.“

(Vorwort zur Schutzkonzeption der CKGC vom 13.11.2025)

Der Kirchenvorstand der Christuskirchgemeinde hat am 13. November 2025 eine Konzeption zum Schutz vor sexualisierter Gewalt beschlossen. Wir stellen uns damit unserer Verantwortung, damit sich Menschen – insbesondere Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit besonderem Schutzbedürfnis – in der Kirchgemeinde sicher fühlen können.

Uns ist bewusst, dass jedes Konzept an seine Grenzen stößt und es auch in unseren Räumen zu sexualisierter Gewalt kommen kann. Dennoch und gerade deswegen wollen wir unser Möglichstes tun, um derartigen Vorfällen präventiv vorzubeugen und um diese so weit, wie es uns möglich ist, zu verhindern.

Dabei ist es unser generelles Anliegen, in unserer Gemeinde eine Sensibilität für das Thema „Schutz vor sexualisierter Gewalt“ zu entwickeln. Das Schutzkonzept ist ein wichtiger Schritt, um diesem Anliegen nachzukommen.

Sie haben eine Beschwerde? Das können Sie tun:

  1. Erste Ansprechpartner für Anzeigen und Beschwerden sind die leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den einzelnen Gruppen und Kreisen.
  2. Darüber hinaus können Sie sich an Pfarrer Förster wenden, entweder im persönlichen Gespräch oder durch eine schriftliche Anzeige bei Verdacht oder von sonstigen Beschwerden mittels Meldebogen (siehe Anhang; der Meldebogen liegt zudem an den Infoständen in den Pfarrhäusern aus). Dieser ist auszufüllen und entweder
  3. als anonyme Anzeige mit dem Vermerk „persönlich z.Hdn. Pfarrer Förster“ in einen der Briefkästen der Kirchgemeinde einzuwerfen
  4. über die Mail beschwerde@ckgc.de an Pfarrer Förster zu senden (Dieser Weg ist nicht anonym!)
  5. über den Postweg an Pf. Förster mit dem Vermerk „persönlich z.Hdn. Pfarrer Förster“ zu schicken.
  6. Sollte der Verdacht so weit reichen, dass die Weitergabe der Anzeige an Pfarrer Förster als unzureichend eingeschätzt wird, wenden Sie sich an die Meldestelle im Landeskirchenamt ansprechstelle@evlks.de oder an die Präventionsbeauftragen des Kirchenbezirks Chemnitz Magdalena Frischmann (Frischmann@evlks.de oder matthias.list@evlks.de)

Teil des Gesamtkonzeptes ist zudem die Pflege eines Beschwerdemanagements, dessen Element in der Schutzkonzeption unter Punkt 5 beschrieben werden.