Zurück

Wort zum Tag

Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr, suche den Frieden

Es treibt mich um:
immer wieder neue, beunruhigende Nachrichten… - wir sind vernetzt, dank Technik. Seit wir uns nicht mehr direkt begegnen können, kommen zahlreiche Mitteilungen, wichtige Infos über die Social Media.

Wenn der HERR nicht die Stadt bewacht, so wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzt und esst euer Brot mit Sorgen; denn Seinen Freunden gibt Er es im Schlaf. (Psalm 127, 1b+2)

Fastenzeit

Fasten ist bewusster Verzicht - also eine Kopf- bzw. Herzentscheidung. Es geht darum, uns von Ballast zu befreien, um dadurch Kraft und Freiraum für Neues zu entdecken und nutzen zu können. Wenn dabei der Blick nur auf die Entbehrungen und nicht auf den „Gewinn“ gerichtet ist, wird es eine schwere Zeit voller Verbitterung.

PSALM 91 - Unter Gottes Schutz

1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt …

Entscheidung für Jesus, Taufe … - unter dem Schatten des Höchsten sitzen wollen – wunderbar! Doch den Segen Gottes in vollem Umfang zu spüren, dazu gehört das BLEIBEN.

Was ist die Hauptsache?

Ein wichtiges Wort im Alten Testament steht in 5. Mose 6,4:

„Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft.“

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2. Tim. 1,7

Dies ist mein Taufspruch – welch guter Begleiter für ein ganzes Leben. Er passt, wie ich finde, nicht nur gut als persönlicher Wegbegleiter, sondern er passt besonders gut in unsere aktuelle Situation.

Was wäre wenn … diese herausfordernde Zeit könnte uns in Frage stellen ...

WAS WÄRE

- wenn wir ...

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen. Römer 8,28
Ein Vers, der in der jetzigen Situation sehr provokativ klingt. Alle Dinge – auch Corona?
NEIN Paulus, möchte ich schreien.

„Du bist der Herr, du allein! Du hast den Himmel gemacht, den höchsten Himmel und sein ganzes Heer, die Erde und alles, was auf ihr ist. Die Meere und alles, was in ihnen ist.“
Nehemia 9,6 (Zürcher Übersetzung)

Wohl denen, die da wandeln

Text: Cornelius Becker

Melodie: Heinrich Schütz

 

Unser Wirkungskreis wird kleiner. Wir sind genötigt uns abzuschotten. Wir fragen uns, wo das noch hinführen soll. Bisher konnten wir dem Leben Antworten geben. Nun ist es anders. Das verunsichert uns. Wir haben Angst, auf unsere Gewohnheiten zu verzichten.