Wort zum Tag 22.03.2020

Wohl denen, die da wandeln

Text: Cornelius Becker

Melodie: Heinrich Schütz

 

gesungen von Theresa Brückner

 

Wohl denen, die da wandeln
vor Gott in Heiligkeit,
nach Seinem Worte handeln
und leben allezeit;
die recht von Herzen suchen Gott
und seine Zeugniss' halten,
sind stets bei Ihm in Gnad.

Von Herzensgrund ich spreche:
Dir sei Dank allezeit,
weil Du mich lehrst die Rechte
Deiner Gerechtigkeit.
Die Gnad auch ferner mir gewähr;
ich will Dein Rechte halten,
verlass mich nimmermehr!

Mein Herz hängt treu und feste
an dem, was Dein Wort lehrt.
Herr, tu bei mir das Beste,
sonst ich zuschanden werd.
Wenn Du mich leitest, treuer Gott,
so kann ich richtig laufen
den Weg Deiner Gebot.

Dein Wort, Herr, nicht vergehet,
es bleibet ewiglich,
so weit der Himmel gehet,
der stets beweget sich;
Dein Wahrheit bleibt zu aller Zeit
gleichwie der Grund der Erden,
durch Deine Hand bereit.

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Wort zum Tag

Bei der jetzt äußerlichen Isolation erlebe ich in diesen Tagen, dass der in den letzten Jahren und Jahrzehnten gestreute Same in vielen Herzen aufgeht, Menschen, die bisher Jesus ausgewichen sind, offen werden für das Evangelium, anrufen, fragen, endlich anfangen, im Wort Gottes zu lesen, wovon sie bisher nichts wissen wollten …

Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr, suche den Frieden

Es treibt mich um:
immer wieder neue, beunruhigende Nachrichten… - wir sind vernetzt, dank Technik. Seit wir uns nicht mehr direkt begegnen können, kommen zahlreiche Mitteilungen, wichtige Infos über die Social Media.

Wenn der HERR nicht die Stadt bewacht, so wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzt und esst euer Brot mit Sorgen; denn Seinen Freunden gibt Er es im Schlaf. (Psalm 127, 1b+2)