Wort zum Tag 24.03.2020

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen. Römer 8,28

Ein Vers, der in der jetzigen Situation sehr provokativ klingt. Alle Dinge – auch Corona?
NEIN Paulus, möchte ich schreien.

Dabei will der Vers gar nicht provozieren, sondern trösten und helfen, Dinge anders einzuordnen. Es sind nicht nur Erfolge, sondern vor allem auch Nöte aller Art, die uns weiterbringen, wenn wir an der Hand Gottes bleiben. "An Widerständen wächst der Mensch" sagt ein Sprichwort.

Es geht um eine neue und andere Perspektive. Plötzlich ist der Terminkalender nicht mehr voll und durch das Homeoffice kann ich meinen Tag freier gestalten. Ich habe mehr Zeit zum Lesen – auch in der Bibel. Ich bete intensiver für andere Menschen, die krank sind oder die Ärzte und Pflegekräfte, die Menschen, die wirtschaftlich hart getroffen werden oder einsam sind. Neue Formen der Begegnung über Internet und Telefon, neue Ideen der Verkündigung sind gefragt. Hilfe wird organisiert, für alte Menschen oder den  Nachbarn in der Quarantäne.

Plötzlich müssen wir zu Hause bleiben und nicht mal schnell von A nach B fliegen oder durch die Einkaufszentren hetzen. Das hilft unserer Umwelt.

Diese Krise kann uns zum Segen werden, wenn wir Gott lieben und ihm vertrauen. Gottes Licht strahlt in die Dunkelheit und macht alles hell. Alles! Und Gott lädt uns nicht mehr auf, als wir tragen können.

Dass uns alle Dinge zum Besten dienen heißt, dass nicht immer alles erwartungsgemäß und gut läuft, sondern dass wir auch schwere Niederlagen einstecken und Verluste hinnehmen müssen. Am Ende aber können wir sagen, dass dies zu unserem Vorteil war, weil wir dadurch gereift und im Glauben gewachsen sind.

Eva-Maria Püwi, Euba

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Wort zum Tag

Bei der jetzt äußerlichen Isolation erlebe ich in diesen Tagen, dass der in den letzten Jahren und Jahrzehnten gestreute Same in vielen Herzen aufgeht, Menschen, die bisher Jesus ausgewichen sind, offen werden für das Evangelium, anrufen, fragen, endlich anfangen, im Wort Gottes zu lesen, wovon sie bisher nichts wissen wollten …

Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr, suche den Frieden

Es treibt mich um:
immer wieder neue, beunruhigende Nachrichten… - wir sind vernetzt, dank Technik. Seit wir uns nicht mehr direkt begegnen können, kommen zahlreiche Mitteilungen, wichtige Infos über die Social Media.

Wenn der HERR nicht die Stadt bewacht, so wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzt und esst euer Brot mit Sorgen; denn Seinen Freunden gibt Er es im Schlaf. (Psalm 127, 1b+2)