Wort zum Tag 31.03.2020

Wenn der HERR nicht die Stadt bewacht, so wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzt und esst euer Brot mit Sorgen; denn Seinen Freunden gibt Er es im Schlaf. (Psalm 127, 1b+2)

Viele Menschen sind in dieser Zeit besonders herausgefordert.  Das sind nicht nur die Ärzte und das Krankenpersonal; es sind auch alle Verantwortlichen in den Krankenhäusern, in den Schulen und Betrieben. Viele machen sich Sorgen in der Wirtschaft, in der Finanzwelt und nicht zuletzt in der Regierung ...

Wie viele sitzen bis in die Nacht hinein und beraten, was sie in dieser Situation tun können.
Wie viele haben schlaflose Nächte: Was soll werden? Was kann man machen? Wie kommen wir hier durch? Wir tun alles, was möglich ist, um uns zu schützen: Abstand halten, Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen ....

Da sagt uns Gottes Wort: Alles ist umsonst, nichts kann euch wirklich schützen, wenn euch nicht Gott, der HERR behütet. Und Er will unser Schutz sein!
Da lesen wir:

Psalm 46,8: "Der HERR ZEBAOTH ist mit uns. Der Gott Jakobs ist unser Schutz. "
Psalm 27,5: "Er deckt mich in Seiner Hütte zur bösen Zeit, Er birgt mich im Schutz Seines Zeltes."

Der HERR will uns, unsere Stadt, unser Land, unsere Welt beschützen,  aber Er will gebeten sein!
Der Liederdichter weiß: "Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein lässt Gott sich gar nicht's nehmen; Es muss erbeten sein." (EG 361)

DIE BETER SIND GEFRAGT!
Mit unserem Gebet bewegen wir den Arm Gottes!
Hier einige Zitate über das Gebet:

Es gibt keine größere Macht auf Erden als das GEBET.
E.v.Tiele-Winckler

Lasst uns nie vergessen, dass das Größte, das wir für Gott und Menschen tun können, das Gebet ist.
W.Nee

Das Gebet ist die Tür aus dem Gefängnis deiner Sorgen.
H.Gollwitzer

Alles wandelt sich durch das Gebet. Bete und glaube, und du wirst die Wunder Gottes erleben.
B.Schlink

Darum lasst uns beten! Anstatt bis in die Nacht hinein zu sorgen und zu grübeln; lasst uns beten!
Auch wenn wir z.Zt. nicht in Gebetsgruppen zusammenkommen können, betet zu Hause, allein oder als Familie! Wir haben auch jetzt feste Gebetszeiten, in denen wir gleichzeitig beten können:
Zum Abendläuten täglich 18 Uhr. Die Weltweite Ev.Allianz ruft zum täglichen Gebet 20.20 Uhr auf.
In unserer Stadt beten mehrere täglich um 20 Uhr ...
Auf geht's, ihr Beter!
Lasst uns beten um Schutz- nicht nur für unsere Stadt!

Unser Gott hat uns versprochen: Sie rufen mich an, darum will ich sie erhören. Psalm 91,15

Herta Müller, Adelsberg

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Wort zum Tag

Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr, suche den Frieden

Es treibt mich um:
immer wieder neue, beunruhigende Nachrichten… - wir sind vernetzt, dank Technik. Seit wir uns nicht mehr direkt begegnen können, kommen zahlreiche Mitteilungen, wichtige Infos über die Social Media.

Wenn der HERR nicht die Stadt bewacht, so wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzt und esst euer Brot mit Sorgen; denn Seinen Freunden gibt Er es im Schlaf. (Psalm 127, 1b+2)

Fastenzeit

Fasten ist bewusster Verzicht - also eine Kopf- bzw. Herzentscheidung. Es geht darum, uns von Ballast zu befreien, um dadurch Kraft und Freiraum für Neues zu entdecken und nutzen zu können. Wenn dabei der Blick nur auf die Entbehrungen und nicht auf den „Gewinn“ gerichtet ist, wird es eine schwere Zeit voller Verbitterung.

PSALM 91 - Unter Gottes Schutz

1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt …

Entscheidung für Jesus, Taufe … - unter dem Schatten des Höchsten sitzen wollen – wunderbar! Doch den Segen Gottes in vollem Umfang zu spüren, dazu gehört das BLEIBEN.

Was ist die Hauptsache?

Ein wichtiges Wort im Alten Testament steht in 5. Mose 6,4:

„Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft.“

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2. Tim. 1,7

Dies ist mein Taufspruch – welch guter Begleiter für ein ganzes Leben. Er passt, wie ich finde, nicht nur gut als persönlicher Wegbegleiter, sondern er passt besonders gut in unsere aktuelle Situation.

Was wäre wenn … diese herausfordernde Zeit könnte uns in Frage stellen ...

WAS WÄRE

- wenn wir ...

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen. Römer 8,28
Ein Vers, der in der jetzigen Situation sehr provokativ klingt. Alle Dinge – auch Corona?
NEIN Paulus, möchte ich schreien.

„Du bist der Herr, du allein! Du hast den Himmel gemacht, den höchsten Himmel und sein ganzes Heer, die Erde und alles, was auf ihr ist. Die Meere und alles, was in ihnen ist.“
Nehemia 9,6 (Zürcher Übersetzung)

Wohl denen, die da wandeln

Text: Cornelius Becker

Melodie: Heinrich Schütz

 

Unser Wirkungskreis wird kleiner. Wir sind genötigt uns abzuschotten. Wir fragen uns, wo das noch hinführen soll. Bisher konnten wir dem Leben Antworten geben. Nun ist es anders. Das verunsichert uns. Wir haben Angst, auf unsere Gewohnheiten zu verzichten.